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Mikrobiom und Darmbarriere bei Anorexia Nervosa - eine Pilotstudie

Mikrobiom und Darmbarriere bei Anorexia Nervosa – eine Pilotstudie

Anorexia nervosa (AN) ist eine multifaktoriell bedingte Essstörung, welche durch exzessiven Gewichtsverlust charakterisiert ist [1,2]. Bereits 10 Jahre nach Diagnosestellung beträgt die Mortalitätsrate 5-10 % [2,3]. Die therapeutischen Optionen beschränken sich primär auf Psychotherapie, da es bislang keine evidenzbasierte psychopharmakologische Therapiestrategie gibt. Nur die Hälfte der PatientInnen ist trotz state-of-the-art-Therapie dauerhaft stabil [4]. Daher sind weitere Grundlagenforschung und die Entwicklung von zusätzlichen Therapiemaßnahmen mit dem Ziel, die langzeittherapeutischen Erfolge zu verbessern, dringend indiziert. Ein vielversprechender Zugang zur Identifizierung neuer Therapieansätze besteht in der Disziplin der Mikrobiomforschung, welche sich mit dem Einfluss der mikrobiellen Darmbesiedelung auf metabolische Funktionen beschäftigt.
Als Darmmikrobiom wird die Gesamtheit aller mikrobiellen Gene im Darm bezeichnet [5]. Die Zusammensetzung des Mikrobioms wird durch Faktoren wie Alter, Ernährung und körperliche Betätigung beeinflusst [6-8]. Bei einigen psychiatrischen Erkrankungen [9,10] konnte bereits eine Störung des mikroökologischen Darmgleichgewichts festgestellt werden, wobei es jedoch primär Forschungen am Tiermodell gibt. Das Mikrobiom ist für die Energiegewinnung aus der Nahrung [6] und für die Gewichtsregulation durch die Darm-Gehirn-Achse verantwortlich [11]. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass das Mikrobiom Einfluss auf das Körpergewicht nimmt [12-14].

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 3/2019 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

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