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Pressemeldungen aktuell

Österreich wie es isst – Der Österreichische Ernährungsbericht 2017

Von der Konzeption bis zum Bericht

Die Erfassung des Lebensmittelverzehrs stellt die Grundlage für eine Vielzahl von ernährungswissenschaftlichen Fragestellungen dar: aus diesen Daten werden die Aufnahme an Energie und Nährstoffen, aber auch die Aufnahmemenge an bestimmten Lebensmittelgruppen, wie Fleisch oder Obst und Gemüse, sowie die mögliche Belastung mit Lebensmittelzusatzstoffen ermittelt. Dementsprechend ist die Erstellung eines Ernährungsberichtes von maßgeblicher Bedeutung für die Planung gesundheitspolitischer Maßnah-men zur Verbesserung der Ernährungs-situation und der Lebensmittelsicherheit. Mit dem Österreichischen Ernährungs-bericht 2017 liegen nun wiederum aktuelle Daten vor.

Grundgesamtheit dieses Berichtes ist die in Privathaushalten wohnende Bevölke-rung zwischen 18 und 64 Jahren. Die Stichprobenziehung erfolgte über ein mehrstufiges Clustersampling, wobei Betriebe entsprechend der Firmenregister sowie Ausbildungsstätten, AMS und Vereine als Cluster herangezogen wurden. Die große Anzahl an Clustern ermöglicht es, die Diversität der Grundgesamtheit abzubilden. Die vorgestellten Daten sind repräsentativ für das Geschlecht und die drei Altersgruppen der DACH-Referenzwerte. Für weitere Differenzierungen (z. B. sozialer Status, Bundesland) sind die Daten jedoch nicht repräsentativ.
Körpergewicht, Körpergröße, Taillen- und Hüftumfang wurden mit standardisierten Verfahren gemessen, beruhen also nicht auf Selbstangaben. Auf Basis der Daten zu Körpergewicht und Körpergröße und dem hieraus ermittelten BMI erfolgte die Gewichtsklassifizierung gemäß den Angaben der WHO.
Die Daten zur Lebensmittelaufnahme wurden anhand eines einmal wiederholten 24-Stunden-Recalls mittels der Software GloboDiet erhoben. Hiermit ist eine standardisierte und strukturierte Erhebung mit einer detaillierten Beschreibung und Quantifizierung der am vorhergehenden Tag konsumierten Lebensmittel und Getränke möglich. Insgesamt entspricht die hier gewählte Vorgehensweise den Vorgaben der European Food Safety Authority im Rahmen des EU Menu-Projektes und erlaubt einen europaweiten Vergleich der so erhobenen Verzehrsdaten. Die Auswertung der Energieund Nährstoffgehalte erfolgte auf Basis der Daten des Bundeslebensmittelschlüssels.

Es handelt sich bei der Erhebung also um eine Querschnittsstudie mit den Einschlusskriterien österreichischer Wohnsitz, Alter von 18 bis 64 Jahren und freiwillige Teilnahme. Insbesondere die freiwillige Teilnahme stellt eine Limitierung
bei der Interpretation der erhobenen Daten dar, da mit einer gewissen Verzerrung der Stichprobe zu rechnen ist. Frauen (n=1347) sind in der Stichprobe stärker vertreten als Männer (n=782).

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 4/2017 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

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