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Hülsenfrüchte im Trend?

Hülsenfrüchte zählen zu den ersten von Menschen kultivierten Pflanzenarten. Im Vorderen Orient und in asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Kulturen stellen sie als pflanzliche Eiweißquelle ein Grundnahrungsmittel dar. Bis in das letzte Jahrhundert waren die Hülsenfrüchte auch ein wichtiger Bestandteil der heimischen Esskultur, doch parallel zum steigenden Wohlstand ging die Bedeutung der Hülsenfrüchte zu Gunsten des Fleischkonsums zurück. Die Vereinten Nationen (UN) haben das Jahr 2016 zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt. Ziel war es, das Bewusstsein für diese wichtigen Kultur-pflanzen zu schärfen, die vorteilhaft für eine nachhaltige Landwirtschaft und ausgewogene Ernährung sind. Wer regelmäßig Leguminosen in seinen Speiseplan einbaut, senkt damit nicht nur sein Risiko für Übergewicht, sondern auch für Herz- und Gefäßkrankheiten. In den letzten Jahren werden seitens der Europäischen Union Forschung und Anbau stärker gefördert. Auch auf Grund des Trends zu fleischloser Kost erleben Hülsenfrüchte ein Comeback und werden zunehmend von der Spitzengastronomie wieder entdeckt.

Hintergrund und Relevanz
Hülsenfrüchte haben nicht nur Vorteile für die Gesundheit, sondern auch für die Landwirtschaft, da sie die Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität erhöhen [17]. Leguminosen zählen zu den ältesten Kulturpflanzen und sie sind seit jeher in vielen Ländern ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Sie benötigen wenig Wasser, sind dürreresistent und weltweit kultivierbar. Auch im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft können sie punkten, denn sie liefern auf kleinen Flächen große Erträge und helfen mit den Boden fruchtbarer und lockerer für Folgekulturen zu machen [2,3]. Der Anbau unterstützt auch die Humusbildung. Hülsenfrüchtler können Stickstoff fixieren, der in Form von Eiweiß in den Samen gespeichert wird. Deshalb muss weniger gedüngt werden. Als wichtiger pflanzlicher Proteinlieferant sind sie zudem ressourcenschonender als dies bei der Tierhaltung der Fall ist, da deutlich weniger CO2 freigesetzt wird. Zudem sind sie getrocknet gut und lange lagerfähig [17].

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 4/2016 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

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