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Pressemeldungen aktuell

„Versteckter Alkohol“ in Lebensmitteln

Im Allgemeinen werden unter verstecktem Alkohol geringe Mengen an Ethylalkohol verstanden, der auf natürliche Weise in Lebensmitteln entstanden und für die Verbraucher nicht unmittelbar erkennbar ist. In Frage kommen grundsätzlich alle zucker- oder stärkehaltige Lebensmittel, die in ihrem natürlichen Umfeld mit Hefen („Wildhefen“) Kontakt haben können und in der Folge eine alkoholische Gärung erfahren. Auch Lebensmittel, die milchsauer vergoren sind, oder allgemein fermentierte Lebensmittel enthalten geringe Mengen an Alkohol. Daneben kann Alkohol aber auch eigens als Zutat – oder als Bestandteil einer Zutat – in Lebensmittel gelangen. Nicht immer ist solch ein Alkohol deklarationspflichtig und kann so ebenfalls zu einer Art „verstecktem“ Alkohol werden.

In ersten Untersuchungen der AGES zu diesem Thema zeigten sich etwa bei verschiedenen Backwaren Alkoholgehalte in der Größenordnung um 0,5 g Alkohol/100 g Backware, der Spitzenwert lag um 1,0 g/100 g. In Einzelfällen waren bei Folgeuntersuchungen auch deutlich schwankende Werte festzustellen, etwa für „Hot Dog Rolls“ – eine Backware, die vor dem Verzehr grundsätzlich erhitzt wird – mit dem höchsten gemessenen Wert von 2,6 g Alkohol/100 g, und einem niedrigsten Wert von 0,99 g/100 g [1]. Auch Arzneimittel können Alkohol enthalten, von „verstecktem Alkohol“ kann in diesem Zusammenhang aber nicht gesprochen werden, da der Alkoholgehalt grundsätzlich deklariert werden
muss.
Im Vordergrund dieses Beitrags stehen gesundheitliche Fragestellungen wie die mögliche Gefährdung von Kindern aber auch von Alkoholkranken nach einer Therapie, für die durch unbewusste Aufnahme von Alkohol mitunter die Gefahr eines möglichen Rückfalles argumentiert wurde.

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 4/2013 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

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