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Ernährungspyramide

2008

Ernährung in der Gesunden Schule Weg von themenspezifischen Einzelmaßnahmen hin zur Schulentwicklung

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Es ist unumstritten, dass eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung eine wichtige Rolle für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen spielt. So kann ungünstiges Ess- und Trinkverhalten dazu führen, dass die Konzentrationsfähigkeit der Schüler/innen eingeschränkt ist und diese unter Müdigkeit leiden, da sie kein Frühstück oder Mittagessen verzehrt bzw. nicht ausreichend viel getrunken haben. Was kann eine Gesunde Schule zu einer bedarfsgerechten Ernährung von Kindern und Jugendlichen beitragen? Welche Maßnahmen sind langfristig gesehen sinnvoll?

Von der Gesundheitserziehung zur Lebenswelt Gesunde Schule

In der Gesundheitserziehung der 70er und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts war es „State of the Art" Kindern und Jugendlichen das Thema Gesundheit zu vermitteln indem:

  • die Orientierung an Krankheiten und Risikofaktoren im Vordergrund stand,
  • die Maßnahmen auf den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin ausgerichtet waren, der/die sich ändern sollten,
  • Botschaften einen appellativen und vernunftorientierten Charakter hatten.

Die Wirksamkeit derartiger Ansätze war und ist gering, da soziale Verhältnisse und Umfeldbedingungen völlig ausgeblendet wurden.

Dem gegenüber steht der Ansatz der Gesundheitsförderung, der seinen Blick weg vom Individuum zur Lebenswelt (Setting) wendet und Verhältnisse so zu verändern versucht, dass Gesundheit gestärkt wird. 

Die Gesunde Schule ist daher aus zwei Blickwinkeln bedeutungsvoll für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Zum einen bietet sie die Möglichkeit alle Kinder und Jugendlichen über einen gewissen Zeitraum zu erreichen und zum anderen trägt sie entscheidend dazu bei, ob die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen gefördert oder gehemmt wird. Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 4/2008 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

Nähere Informationen zu den ABO-Bedingungen finden Sie hier.

Download des PDF-Files der EA 4/2008 ist im Member-Bereich möglich.

XII. Dreiländertagung vom 5./6. September 2008 in Zürich „Geniessen und trotzdem gesund essen – und das ein Leben lang“

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Am 5./6. September 2008 findet an der ETH Zürich die XII. Dreiländertagung der Schweizerischen, Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für Ernährung statt.

Themen sind unter anderem „Essen und Geniessen“, „Ernährung im Alter“ sowie „Nutrigenomik“. Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit, dem Schweizerischen Verband dipl. ErnährungsberaterInnen, der ETH Zü-rich und der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie durchgeführt und ersetzt im 2008 die jährlich stattfindende Nationale Fachtagung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). 

Zielgruppen der Dreiländertagung sind Ernährungsfachleute und Mediziner sowie weitere interessierte Fachleute aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich und Medienschaffende. Die Referate werden auf Deutsch gehalten; es findet keine Simultanübersetzung statt.

Die Tagung will aufzeigen, dass gesundes Essen und Genuss sich nicht ausschliessen müssen. Das Programm besteht aus drei Themenblöcken; die Referate werden von erstklassigen Vortragenden aus der Schweiz, Deutschland und Österreich gehalten.

Im Themenblock Physiologie geht es um den Geschmack, die Steuerung des Appetits und die neurophysiologischen Grundlagen des Genusses, um letztlich die Frage zu beantworten, was den Genuss beim Essen ausmacht. Der zweite Themenblock behandelt Aspekte der Präven-tion, wobei auch hier der Genuss berücksichtigt ist; im Rahmen der sozialen Funktion des Essens (Essen in Gesellschaft erhöht den Genuss), der Voraussetzungen für unser Wohlbefinden, der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gangsicherheit bei älteren Menschen, oder der Bedeutung von Calcium und Vitamin D. Der dritte Themenblock widmet sich Ernährungsaspekten, die für den Erhalt von Aktivität, Wohlbefinden und Genussfähigkeit älterer Menschen wichtig sind, so zum Beispiel der Nährstoffbedarf im Alter, die Verhinderung von Gebrechlichkeit, das so genannte Adipositas-Paradox sowie die Zusammenhänge zwischen Malnutrition und Demenz. Den Abschluss bilden zwei Vorträge zum aktuellen Thema Nutrigenomik.

Ein attraktives Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab.

Bis zum 31. Mai gelten reduzierte Teilnahmegebühren

Nähere Informationen finden Sie unter

http://www.sge-ssn.ch/d/dienstleistungen/tagungen_symposien/dreilaendertagung/index.html

 

 

 

 

Juli 08 EU-Kommission schlägt Ländern vor, Obst und Gemüse gratis in Schulen zu verteilen

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Die Europäische Kommission hat aktuell vorgeschlagen, in der Europäischen Union ein Programm zur kostenlosen Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder einzuführen. Die hierfür vorgesehenen Mittel der Europäischen Union in Höhe von jährlich 90 Millionen Euro sollen für den Ankauf von frischem Obst und Gemüse und dessen Verteilung an Schulen verwendet werden, ergänzt durch Mittel derjenigen Mitgliedstaaten, die von diesem Programm Gebrauch machen wollen. Es handelt sich hier um die jüngste Phase der Bemühungen der Kommission um eine Verbesserung der Gesundheit und der Ernährungsgewohnheiten der EU-Bürger, wie dies im Weißbuch mit dem Titel „Ernährung, Übergewicht, Adipositas (Fettleibigkeit): Eine Strategie für Europa" dargelegt ist. Anhand des Schulobstprogramms sollen Kindern und Jugendlichen gesunde Essgewohnheiten vermittelt werden, die - Studien zufolge - dann auch im Erwachsenenalter beibehalten werden. Abgesehen von der kostenlosen Verteilung von Obst und Gemüse sieht das EU-Schulobstprogramm auch vor, dass die Mitgliedstaaten eigene Strategien ausarbeiten, einschließlich Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen wie auch Maßnahmen zum Austausch empfehlenswerter Praktiken. Schätzungsweise 22 Millionen Kinder in der Europäischen Union sind übergewichtig. Davon gelten über 5 Millionen als fettleibig, und es wird damit gerechnet, dass die Zahl der fettleibigen Kinder pro Jahr um 400 000 zunehmen wird. Eine bessere Ernährung kann bei der Bekämpfung dieses Problems eine wichtige Rolle spielen. Der Vorschlag geht nun an den Rat und das Europäische Parlament.


Erste Stellungnahme aus Österreich

Am Dienstag, 15.7.08 berieten erstmals die Agrarminister aller EU-Staaten über diese Idee. Österreich war durch eine Beamtin des Ministeriums vertreten. Am Dienstag gelang allerdings - noch - kein Kompromiss: Einige Länder, darunter Österreich, haben wenig Sympathie dafür, dass Obst und Gemüse gratis an die Schüler abgegeben werden. „Was nichts kostet, ist nichts wert", lautet die Ansicht, die von mehreren Hauptstädten geteilt wird. Lieber wolle man sich an dem System orientieren, das es bei der Schulmilch bereits gibt: Milch ist für Kinder und Jugendliche an Schulen deutlich günstiger als im Supermarkt. Bis Ende des Jahres, also noch unter französischer EU-Präsidentschaft, werde man sich über die Finanzierung einigen, hieß es.

Quellen und weitere Informationen:

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/1116&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

http://diepresse.com/home/politik/eu/398739/index.do?from=rss

http://www.epha.org/a/2307

 

 

 

Ich nehme ab

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In der aktuellen Ausgabe des „Konsument" finden Sie rechtzeitig vor dem alljährlichen Diätenboom im Frühjahr einen Vergleich von vier neuen Diätprogrammen.

Unter den „Klassikern", die schon lange am Markt sind und gute Erfolgsaussichten bieten, wurde das DGE-Programm „Ich nehme ab" mit einem „Sehr gut" bewertet.

Dieses von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelte Programm zum Abnehmen und Wohlfühlen basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und langjährigen praktischen Erfahrungen.

In 12 Schritten führt "Ich nehme ab" zu einer dauerhaften gesundheitsorientierten Ernährungsweise. Die Programmschritte geben Anleitung zur Reflexion und motivieren dazu, den persönlichen Hintergründen und Ursachen für das Übergewicht auf den Grund zu gehen. Eine ideale Ausgangslage für Menschen, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Die Durchführung kann in Eigenregie oder unter fachlicher Begleitung erfolgen. "Ich nehme ab" zielt auf ein dauerhaft stabiles Körpergewicht und die Erhaltung der Gesundheit ab.

Das Programm besteht aus einer Ringmappe mit 109 Seiten (exklusive Tagebuchblätter) sowie einem Rezeptheft und ist bei der ÖGE zum Preis von € 36,- erhältlich.

Der Bärlauch hat wieder Saison

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Der Bärlauch zählt zur Familie der Zwiebelgewächse (Alliaceae) und heißt im lateinischen Fachjargon Allium ursinum L. Er ist verwandt mit Zwiebel, Schnittlauch und Knoblauch. Ursprünglich kommt der Bärlauch aus Asien und ist nun inzwischen in fast ganz Europa verbreitet.

Giftige Doppelgänger

In den vergangenen Jahren wurde mehrfach über diese Pflanze in den Medien berichtet. Grund dafür war die häufige Verwechslung mit dem Maiglöckchen (Convallaria majalis L.).

Ein Fehlgriff wäre in diesem Fall verhängnisvoll, denn das Maiglöckchen ist sehr giftig. Die glockenartigen Blüten des Maiglöckchens unterscheiden sich sehr stark von den sternförmigen des Bärlauchs. Ein weiteres Kriterium zur besseren Beurteilung ist der Geruch: Der Bärlauch riecht nach Knoblauch.

Wird der Bärlauch mit Maiglöckchen verwechselt, sind die Folgen nicht ganz so gravierend. Zwar ist es auch giftig, weil es herzwirksame Glykoside enthält, die zu Herzrhythmusstörungen führen können. Tödliche Vergiftungen sind aber selten, weil die Gifte des Maiglöckchens vom Darm nur schlecht aufgenommen und von der Niere rasch ausgeschieden werden.

Eine weitere Verwechslung könnte mit der Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) auftreten, die zur Hauptsaison des Bärlauchs starke Ähnlichkeit aufweist. Beim Bärlauch kommen die Blätter einzeln aus der Erde, während sie bei der Herbstzeitlose am Boden mehr oder weniger stark miteinander verwachsen sind. Zusätzlich kann die Unterscheidung auch wieder durch den Geruch erfolgen. 

 

Bärlauch

Herbstzeitlose

Maiglöckchen

2 Blattstiele

Kein Blattstiel

Scheinbar nur 1 Blattstiel

Blattscheide im Boden, kurz und weiß

Blattscheiden im Boden, deutlich

Blattscheiden oberirdisch,

Kleine Zwiebel

Größere Zwiebel

Bildet keine Zwiebel, sondern Wurzelstock

Blattunterseite: matt

 

Blattunterseite: glänzend

 

Mod. nach: TILL S. Wildkräuter Delikatessen. Residenz Verlag, St. Pölten - Salzburg, 2007

Inhaltsstoffe

Der Knoblauchgeruch und -geschmack vom Bärlauch ist auf die Inhaltsstoffe Alliin und Allicin zurückzuführen. Der Bärlauch enthält auch Sulfidverbindungen, die im Körper zu Chelatverbindungen abgebaut werden und in weiterer Folge zur Ausscheidung von Schwermetallen führen. Weiters sind Schwefelglykoside enthalten, die antibakteriell wirken. Ein weiterer Bestandteil des Bärlauchs sind ätherische Öle - im speziellen Lauchöle, die den typischen Knoblauchgeschmack ausmachen. Folgende Wirkungen gehen auch von den Lauchölen aus: verdauungsfördernd, blähungstreibend, appetitanregend, blutdrucksenkend.

Der Bärlauch wird v. a. bei Arteriosklerose, Bluthochdruck sowie zur Magen-/Darm- und Blutreinigung eingesetzt. Er hält die Blutgefäße elastisch, wodurch das Gewebe besser mit Sauerstoff versorgt wird und nicht so schnell altert. Ein weiterer ernährungsphysiologisch wichtiger Bestandteil des Bärlauchs ist Vitamin C.

Standort

Das Kraut bevorzugt feuchte, humusreiche und nährstoffreiche Böden an schattigen oder halb schattigen Standorten. Man findet ihn daher bevorzugt in schattigen Laubwäldern. Überdies wächst er in Auen, an Bächen und in Schluchten. Dort wo der Bärlauch wächst, kommt er in Massen vor. Er ist Kaltkeimer, benötigt also Kälteeinwirkung. Diese Eigenschaft sollte man auch bei der Aussaat (August bis März) beachten.

Tab. 1: Saisonkalender

 
  Januar Februar März April Mai Juni Juli August Sept Okt Nov Dezember
Bärlauch-Blätter                        
Bärlauch-Blüten                        
 
 
     Hauptsaison     Nebensaison
 

Quelle: TILL S. Wildkräuter Delikatessen. Residenz Verlag, St. Pölten - Salzburg, 2007

 

Anwendbarkeit in der Küche

Alle Pflanzenbestandteile sind genießbar. Trotzdem werden vorwiegend die grünen Blätter verzehrt.
Die Blätter sollten frisch verwendet werden, lassen sich aber auch im Kühlschrank im Plastikbeutel für 1 bis 2 Wochen lagern. Trocknen führt zu völligem Aromaverlust und beim Kochvorgang geht eine Menge an Vitaminen und Aroma verloren.

Fazit

Der Bärlauch hat jede Menge verborgene positive Wirkungen auf den menschlichen Körper. Aber Vorsicht ist bei der Ernte der Blätter geboten. Durch den Geruch und das charakteristische Aussehen der Blüten kann man den Bärlauch gut von den Maiglöckchen unterscheiden.

 

Literaturquellen:

[1] TILL S. Wildkräuter Delikatessen. Residenz Verlag, St. Pölten - Salzburg, 2007

[2] TEUSCHER E. Gewürzdrogen. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 2003

[3] NIKLAS J. Wildgemüse: Mehr als eine gesunde Alternative. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1999

[4] VKI & Konsument: http://www.konsument.at/konsument/detail.asp?category=essen+%2B+trinken&id=26876 (Zugriff: 06. 02. 2008)

[5] Forum Gesundheit Online Magazin:

http://www.forumgesundheit.at/esvapps/page/page.jsp?p_pageid=226&p_menuid=63338&pub_id=128010&p_id=3 (Zugriff: 07. 02. 2008)

 

 

 

The Vienna Research Platform of Nutrition and Food Sciences

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Im Wiener Raum gibt es ganz unterschiedliche Institutionen, die in den Bereichen Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften tätig sind. Die Forschungsschwerpunkte und Betrachtungsweisen der einzelnen Bereiche/Institute/Departments sind oft sehr unterschiedlich, teilweise überschneidend meistens jedoch komplementär. Bisher waren die individuellen Stärken von Forschungsgruppen vorwiegend nur in der lokalen Einrichtung bekannt, in der sie arbeiten, allerdings kaum in der eigenen Gesamtinstitution (meistens der jeweiligen Universität) oder gar in anderen Einrichtungen, was das Herstellen von Querverbindungen mit anderen Forschungsrichtungen erschwerte. Aus diesem Grund wurde kürzlich die „Vienna Research Platform of Nutrition and Food Sciences“ (VRPNFS) gegründet. Zweck der neu initiierten Plattform ist es, dieses bisher ungenutzte Potenzial freizusetzen und zu einer breiten wissenschaftlichen Diskussion anzuregen. Als erste Aktivität wurde eine gemeinsame nationale Tagung mit dem primären Ziel der Vorstellung der einzelnen Forschergruppen und Betätigungsfelder vereinbart.

Ausgehend vom Department für Ernährungswissenschaften der Universität Wien startete eine Initiative, die wichtige Forschungseinrichtungen zum Thema Ernährung, Gesundheit und Lebensmittelwissenschaften an einen Tisch brachte.
Die erste Tagung der im Juni 2007 gegründeten Vienna Research Platform of Nutrition and Food Sciences (VRPNFS) fand am 25. April 2008 im UZAII unter der Organisation von o. Univ.-Prof. Dr. Elmadfa und Ao. Univ.-Prof. Dr. Wagner unter dem Titel „New Aspects in Quality and Biofunctionality of Foods“ statt. Um den einzelnen Projekten Rechnung zu tragen und Doktoranden die Chance zu geben sich zu präsentieren, wurden neben Vorträgen auch Poster zugelassen. Insgesamt nahmen Arbeitsgruppen aus mehr als 10 Departments/Instituten aus fünf Wiener Universitäten aktiv an der Tagung teil.
 

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 2/2008 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

Nähere Informationen zu den ABO-Bedingungen finden Sie hier.

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Fasten - Freiwilliger Verzicht auf Zeit

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Nicht nur bei den Christen, auch bei allen anderen Weltreligionen, hat das Fasten Tradition. Hippokrates sagte schon im 4. Jh. v. Chr.: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“ Im 20. Jahrhundert propagierten Franz Xaver Mayer und Otto Buchinger die so genannte „kalorische Enthaltsamkeit“. Durch Dr. Otto Buchinger wurde der Begriff des Heilfastens geprägt. Dieses kann therapeutisch oder präventiv eingesetzt werden.

 

Was bedeutet Fasten?

Unter diesem Begriff werden unterschiedliche Vorgehensweisen zusammengefasst. Eine allgemeine Definition könnte lauten: Es ist der freiwillige Verzicht auf Nahrungsaufnahme für eine begrenzte Zeit, einschließlich Genussmittel wie Süßigkeiten, Rauchen und Alkohol.

Die klassische Fastenkur wird in der Fachliteratur meist durch den folgenden Aufbau beschrieben:

  • Entlastungstag (1 Tag): Reduktionskost und viel Flüssigkeit
  • Fastentage (5 Tage oder länger): Suppen, Tees, Obst- und Gemüsesäfte
  • Aufbautage (2 Tage): langsamer Aufbau der Nahrungsaufnahme

Das so genannte Fastenbrechen geschieht am letzten Fastentag. Die „Aufbau"-Kost ist eine leichte ovo-lacto-vegetarische Kost.

Die richtige Lebensmittelwahl nach dem Fasten ist besonders wichtig, denn der Organismus, speziell das Verdauungssystem, muss langsam wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnt werden. Die Aufbaukost wird in kleinen Portionen verabreicht und ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten und Fetten. Die Kost soll 30 g Ballaststoffe enthalten und blähungsarm, schmackhaft und appetitanregend sein.

Weitere Tipps sind auf Salz zu verzichten, langsam zu essen, dann kommt es bereits im Mund zu einer Spaltung der Kohlenhydrate. Abzuraten ist auch von Kaffee und Alkohol.

Die empfehlenswerte Fastendauer beträgt 8 bis 10 Tage inklusive einem Entlastungstag vorher und 3 nachfolgenden Aufbautagen.
 

Physiologische Vorgänge

Glykogenolyse

Die Kohlenhydrat-Speicher, also das Glykogen in der Leber und in Muskeln, reichen für 24 bis 48 Stunden. Sind die Glykogenspeicher geleert, kommt es zur Glukoneogenese.

Glukoneogenese

Das bedeutet, dass in der Leber und im Laufe der Zeit auch in den Nieren aus Eiweißbausteinen Glukose aufgebaut wird. Da keine Proteinzufuhr mehr durch Nahrungsaufnahme erfolgt, muss der Körper auf die eigenen Reserven zurückgreifen. Da ein Proteinverlust von mehr als einem Drittel zum Tod führen würde, stellt der Körper auf Proteineinsparung um. Je länger gefastet wird, desto geringer wird der Eiweißabbau. Auch wenn etwas Eiweiß konsumiert wird (Buttermilch, Jogurt), kommt es zur Proteineinsparung. Ein Indikator des Proteinkatabolismus ist die Stickstoff-Ausscheidung im Urin. In den ersten Wochen des Fastens ist die Stickstoff-Konzentration noch hoch, nach und nach sinkt die Konzentration im Urin auf die Hälfte.

Ketonkörpersynthese

Durch die geringen Glykogenspeicher sinkt der Blutzuckerspiegel und auch die Konzentration an Insulin, wodurch der Fettabbau gefördert wird. Hier entstehen Fettsäuren, die anschließend in der Leber zu Ketonkörpern abgebaut werden. Diese werden vom Gehirn als Energielieferant anstatt Glucose genutzt. Mit fortschreitendem Fasten ändert sich das Verhältnis von Glucose- und Ketonkörperverbrauch des Gehirns. Es wird weniger Glucose und dafür werden mehr Ketonkörper verbraucht.

Veränderungen im Hormonhaushalt

  • Insulin und Glucagon
    Durch das Sinken des Blutzuckerspiegels verändern sich auch die Konzentrationen der Pankreashormone Insulin und Glucagon. Während der Insulinspiegel sinkt, steigt der Glucagonspiegel an.
  • Schilddrüsenhormone
    Auch der Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone ist beeinträchtigt - d.h. die Umwandlung von Thyroxin in Trijodthyronin.
  • Wachstumshormon und IGF-1
    Die Konzentration des Wachstumshormons steigt während des Fastens an. In weiterer Folge kommt es zu einem Mangel an IGF-1.
  • Glukokortikoide
    In Normalfällen bleibt die Glukokortikoid-Konzentration unverändert, nur in extremen Fällen des Fastens können hohe Kortisolspiegel auftreten.
  • Katecholamine
    Die Konzentration der Katecholamine ist erhöht, je nach Art des Fastens unterschiedlich ausgeprägt.

 

Indikationen - Kontraindikationen

Indikationen Kontraindikationen
  • Adipositas
  • Psychische Störungen
  • Diabetes
  • Krankheiten mit negativer N-Bilanz
  • Hypertonie
  • Hämolytische Anämien
  • Hyperurikämie
  • Insulinpflichtiger Diabetes
  • Akute Gichtanfälle
  • Nebenniereninsuffizienz
Therapieerfolge möglich bei:
  • Schwere Leberfunktionsstörungen
  • Chronisch gestörtem Gewebestoffwechsel
  • Manifeste Herzinsuffizienz
  • Haut- und Schleimhauterkrankungen (Allergien)
  • Malignome
  • Chronische Hepatitis
  • Rekonvaleszenz
  • Rezidivierende Lymphagitiden
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Psychosomatische Beschwerden
 
  • Prader-Willi-Syndrom
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mod. nach ELMADFA I, LEITZMANN C. Ernährung des Menschen. 4. Auflage, Ulmer Verlag, Stuttgart, 2004

Formen des Fastens

  • Null-Diät bzw. totales Fasten: Es werden nur energiefreie Getränke wie Mineralwasser, Kaffee oder Tee aufgenommen. Kräutertees können den Verlust an Mineralstoffen mindern.
  • Reduktionsdiät: Das Fettgewebe wird reduziert durch Aufnahme von Proteinen und Kohlenhydraten - so soll ein niedriger Energiegehalt der Nahrung erzielt werden.Hierbei gilt: Je geringer der Energiegehalt der Kost ist, umso wichtiger ist ein hoher Gehalt an Proteinen mit hoher biologischer Wertigkeit.
  • Modifiziertes Fasten bzw. proteinsparendes Fasten: Es wird darauf geachtet, dass nur die Mindestmengen an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten zugeführt werden. Dadurch kommt es zu einer negativen Stickstoffbilanz. Um diese Möglichkeit zu erleichtern, werden Proteinkonzentrate in Form von Pulver oder Fertigdrinks angeboten.
  • Saftfasten: Obst- und Gemüsesäfte, Gemüsesuppen oder Kräutertees sind erlaubt. Das entspricht einer Energieaufnahme von 150 bis 300 kcal pro Tag.


Spezielle Formen des Fastens

Drei spezielle Formen des Fastens werden oftmals in der Literatur erwähnt:

 
Heilfasten

Dieser Begriff wurde vom Arzt Otto Buchinger geprägt und ist nur mit ärztlicher Begleitung durchzuführen. Es ist ein multidisziplinärer Prozess, der 3 Komponenten vereinen soll (medizinisch, psychosozial, spirituell). Weiters ist regelmäßige, körperliche Bewegung in das Programm inkludiert. Diese Kur sollte maximal 3-4 Wochen durchgeführt werden und wird auch in diversen Kliniken und Zentren angeboten. Folgender Aufbau ist charakteristisch:

  1. 1-3 Tage Obst oder Reis
  2. Fastentage: am Vormittag Tee, zu Mittag Gemüsesuppe, am Abend > 2 Liter Fruchtsaft
  3. Fastenbrechen

Aufgrund von mangelnden wissenschaftlichen Untersuchungen und Ergebnissen ist die positive Wirkung noch nicht eindeutig nachgewiesen.

F.X.-Mayr-Kur

Diese Methode fand ihren Begründer in Franz Xaver Mayer und im Mittelpunkt steht die Darmreinigung. Diese Form des Fastens hat folgenden Aufbau:
  1. Tee-Wasser-Fasten
  2. Milch-Semmel-Diät: Zwei Mal pro Tag werden 2-4 alte Semmeln mit wenig Milch gekaut.
  3. milde „Ableitungsdiät"

Schroth-Kur

Diese Kur besteht aus drei Teilen:

  1. Heilfasten: viel trockenes Brot und wenig Reis, Grieß, Hafer und Gemüse
  2. Trocken- und Trinktage: Sie wechseln sich ab. Trockentage sind charakterisiert durch 1 l Flüssigkeit und Haferflockenbrei, Trockenobst, Nüsse, Knäckebrot und/oder Vollkornbrot. An Trinktagen wird 1-2 l Flüssigkeit aufgenommen, vorzugsweise Tee, Suppe, Wein
  3. Schroth'sche Dunstwickel
     

Schalttage

Diese Fastenkur ist für jene geeignet, die längere Fastenperioden nicht durchhalten. Hier werden nur einzelne Fastentage (Reis-, Obst-, Gemüse-, Kartoffeltage) eingelegt. Auch hier ist der Getränkekonsum unabdingbar (2-3 l Kräutertee oder stilles Mineralwasser). Diese Methode soll die Lebensverlängerung fördern, dies ist aber bis dato nur im Tierversuch bewiesen.

Entschlacken

In vielen Medien wird das „Entschlacken" als Aufhänger für das Fasten genutzt. Aber diese Aussage ist bis dato noch nicht wissenschaftlich begründet, denn es gibt keine „Schlacken" im menschlichen Körper. (Schlacken fallen nur bei der Produktion von Roheisen im Hochofen oder bei der Stahlerzeugung an.) Die Substanzen, die der Organismus ausscheidet, sind keine angesammelten Giftstoffe, sondern Stoffwechselprodukte, die nicht nur beim Hungern, sondern auch im Rahmen anderer hormoneller Zyklen anfallen. Sie werden durch den Organismus über Niere, Leber und Haut ausgeschieden.

„Fastenprodukte"

Auf einigen Lebensmitteletiketten ist der Begriff Fasten groß vermerkt, dies bedeutet jedoch nicht, dass die spez. Produkte keine Kalorien enthalten. Bekannte Vertreter sind z. B. Molke-Produkte, die weniger Fett enthalten und mit Ballaststoffen, Vitaminen und probiotischen Kulturen angereichert sind. In diesen Lebensmitteln sind weniger als 1% Fett enthalten und sie werden mit dem Ballaststoff Inulin angereichert. Inulin wird aus der Zichorienwurzel gewonnen und sorgt für ein verlängertes Sättigungsgefühl. Die beigefügten unverdaulichen Ballaststoffe bzw. Süßstoffe führen in größeren Mengen bei empfindlichen Personen zu Verdauungsproblemen.
 

Wer sollte nicht fasten?

Fasten ist für folgende Personengruppen nicht geeignet: Kinder unter 10 Jahren, schwangere und stillende Personen über 65 Jahre mit altersbedingten Erkrankungen, Personen mit Essstörungen aller Art, Aids und Allgemeinerkrankungen, Diabetiker, Krebskranke.

Besonders zu beachten ist, dass eine Fastenkur mit ärztlicher Begleitung erfolgen sollte.

 

Bewertung

Zu Beginn einer Fastenkur kann es zu unangenehmen Erscheinungen wie Kopfschmerzen, Schwitzen oder Schlafveränderungen kommen. Auf eine ausreichende Zufuhr mit Flüssigkeit, günstigen Kohlenhydratquellen, hochwertigem Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen ist zu achten. Eine ärztliche/diätetische Begleitung ist auch aus diesen Gründen erforderlich.

Beim Fasten kann es zu kognitiven Veränderungen kommen (Merkfähigkeit sinkt). Verantwortlich für die oft beschriebenen euphorischen Gefühle ist der Botenstoff Serotonin, dessen Konzentration während des Fastens stark ansteigt.

Nach dem Fasten werden Geschmacksempfindungen wie süß oder salzig intensiver wahrgenommen und die Körpersignale Hunger und Sättigung werden besser wahrgenommen.

Fasten kann als Einstieg in eine Gewichtsreduktion gesehen werden, ist aber nur dann lohnend, wenn langfristig auch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten geändert wird. Der Verlust an Körpermasse ist eher ein positiver Nebeneffekt. Deswegen sollte Fasten nur der erste Schritt zur Gewichtsreduktion sein.

@ ÖGE (02/08)

 

Literaturquellen:

KOULA-JENIK H et al. Leitfaden Ernährungsmedizin. Elsevier, München, 2006.

FLIEGE J, KIEFER I. Sehnsucht nach der Mitte - Fasten als Weg. Kneipp-Verlag, Leoben, 2006.

ELMADFA I, LEITZMANN C. Ernährung des Menschen. 4. Auflage, Ulmer Verlag, Stuttgart, 2004.

BIESALSKI H-K et al. Ernährungsmedizin. 3. Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart, 2004.

SUTER P M. Checkliste Ernährung. 2. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2005.

 

 

 

Biochemische, physiologische und molekularbiologische Stressreaktionen nach einem Ironman-Triathlon

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Ausdauertraining ist mit zahlreichen positiven Wirkungen auf die Gesundheit verbunden. Dem stehen mögliche Gesundheitsrisiken extremer sportlicher Belastungen entgegen, wobei die Datenlage allerdings noch unzureichend ist. Eine breit angelegte Studie einer Arbeitsgruppe von Prof. Karl-Heinz Wagner am Department für Ernährungswissenschaften (IfEW) der Universität Wien veranschaulicht die enorme physiologische Stressresistenz von Teilnehmern eines Ironman-Triathlons.

Hintergrund

Regelmäßiges körperliches Training bewirkt eine Vielzahl von günstigen physiologischen Effekten und beugt damit erwiesenermaßen chronischen Erkrankungen vor (1). Ein verringertes allgemeines Morbiditätsrisiko wurde sogar bei früheren Hochleistungssportlern und Ausdauerathleten im Besonderen dokumentiert (2). Paradoxerweise deuten indes einige Daten auf mögliche Gesundheitsrisiken durch Ultra-Ausdauerbelastungen (= Belastungen über vier Stunden) wie Langdistanztriathlonbewerbe oder Ultra-Marathonläufe hin, wobei kumulativer oxidativer Stress als eine potentielle Ursache diskutiert wird (3). Gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl der so genannten Altersklasse-Athleten („Amateure") die an derartigen Wettkämpfen teilnehmen, österreich- und weltweit weiterhin stark zu. Dies war für eine Arbeitsgruppe von Prof. Karl-Heinz Wagner vom IfEW Anlass zur Durchführung eines international bisher einzigartigen Forschungsprojektes, welches vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert wurde. Im Rahmen einer Risikobeurteilung von Teilnehmern eines Ironman-Triathlons (3,8km Schwimmen - 180km Radfahren - 42km Laufen) als einem Prototyp einer solchen extremen Ausdauerbelastung wurden beim Ironman Austria 2006 in Klagenfurt mannigfaltige biochemische, physiologische und molekularbiologische Stressreaktionen untersucht. Das für Sportstudien außergewöhnlich große Studienkollektiv bestand aus 42 männlichen, gesunden und gut-trainierten Altersklasse-Athleten (siehe Tabelle 1). Nach einer Spiroergometrie und anthropometrischen Messungen drei Wochen vor dem Ironman zur Erfassung von leistungsphysiologischer Größen sowie der Erhebung von Daten zu den Trainings- und Ernährungsgewohnheiten, wurde den Triathleten zu fünf Zeitpunkten Blut entnommen: zwei Tage vor dem Wettkampf (= baseline), im Weiteren unmittelbar nach Absolvierung des Triathlons sowie einen Tag, fünf und 19 Tage nach dem Ironman. Im Brennpunkt der Studie standen oxidativer Stress, nutritive und endogene Antioxidantien, Schädigungen der Skelettmuskulatur, Herzmuskelstress, Entzündungs- und Immunreaktionen sowie die Stabilität der DNA.

 

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 3/2008 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

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Über die Vielfalt gesunder Ernährungsstile im Alltag von Menschen

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Die Vielgestaltigkeit der Alltagsvorstellungen von Gesundheit und die damit verbundenen Ernährungsweisen stellen die Ernährungskommunikation vor eine schwierige Herausforderung. Wir wissen heute noch immer recht wenig über die subjektiven Logiken, Orientierungen und Motive, aufgrund derer Menschen in ihrem Ernährungsalltag etwas für ihre Gesundheit unternehmen oder unterlassen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sozialstrukturelle Merkmale (wie z. B. Alter, Geschlecht, Ausbildung, Einkommen) wichtige, aber keineswegs hinreichende Erklärungsfaktoren für die unterschiedlichen Ernährungsstile von Menschen sind. Doch der Großteil der Ernährungsforschung konzentriert sich nach wie vor auf quantitative Erhebungen des Ernährungsverhaltens großer Populationen und blendet die Eingebundenheit der Essenden in ihren Alltag weitgehend aus. Wie Menschen essen, was sie unter Gesundheit und einer gesunden Ernährungsweise verstehen, ist durch ein komplexes Zusammenspiel von sozialen Lagemerkmalen mit soziokulturellen Orientierungen, biografischen Entwicklungen und Alltags- bzw. Erfahrungswissen geprägt. Um Chancen und Grenzen einer gesundheitsfördernden Ernährungsweise in der Beratung angemessen herausarbeiten zu können, ist deshalb ein umfassende Blick auf den Ernährungsalltag von Menschen notwendig.

 

Im Rahmen meiner Dissertation am Department für Ernährungswissenschaften der Universität Wien wurden offene, qualitative Interviews durchgeführt und Menschen danach befragt, wie sie ihren Ernährungsalltag gestalten und wie sie sich dabei zu Recht finden. Mein Ziel war es, die Essensweise der Befragten in ihrer Komplexität zu verstehen und herauszufinden, welche Grundorientierungen und Vorstellungen von Gesundheit sie dabei anleiten. Auf Grundlage der Interviews habe ich eine Typologie von sieben gesundheitsbezogenen Ernährungsstilen entwickelt, die ich im Folgenden kurz charakterisiere.
 

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 1/2008 der Zeitschrift Ernährung aktuell.

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7 Stufen zur Gesundheit –
die Österreichische Ernährungspyramide

Näheres zu den lebensmittelbasierten Empfehlungen finden Sie hier und unter www.bmg.gv.at